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23. März 2006: In den frühen Morgenstunden um 2:25 Uhr wurde die Feuerwehrabteilung Friesenheim zu einem Brandeinsatz in die Adlerstraße gerufen. Anwohner hatten Brandrauch aus einer Wohnung kommen sehen. Unter Atemschutz brach die Feuerwehr die Wohnungstür auf und durchsuchte die total verrauchte Wohnung. Noch auflodernde Flammen wurden sogleich gelöscht, die Fenster geöffnet, um für einen Rauchabzug zu sorgen. In kürzester Zeit wurde hinter der geschlossenen Badtür eine leblose Person gefunden, ins Freie gerettet und die Feuerwehr begann sofort mit den Wiederbelebungsmaßnahmen. Der hinzugekommene Rettungsdienst, später auch der Notarzt übernahmen den Patienten und versorgten ihn noch vor Ort. Der am EKG angeschlossene, intubierte Patient wurde anschließend mit dem Rettungswagen ins Lahrer Krankenhaus gebracht. 
Die Wohnung ist durch den Brandrauch total beschädigt worden und nicht mehr bewohnbar. Laut Polizei beläuft sich der Schaden auf 20.000 - 30.000 EUR. Durch die Hitzeeinwirkung waren alle Kunststoffteile von Deckenhöhe bis 50 cm über dem Boden geschmolzen. Ein Rauchmelder fehlte, eine frühere Warnung des Bewohners konnte somit nicht erfolgen. Die Ursachenermittlung wurden von der Kriminalpolizei übernommen. Die Feuerwehr war mit drei Fahrzeugen und 20 Mann bis 4:00 Uhr früh im Einsatz.


Zugang zur Brandwohnung im 1. OG über Außentreppe

Geschmolzener Stromverteilerkasten

geschmolzenes Faxgerät

geschmolzener Fernseher

Mit Brandrauch beaufschlagte Küche neben dem Brandraum.

Mit Brandrauch beaufschlagtes Bad neben dem Brandraum mit weißer toter Maus.

Fundort des Wohnungsinhabers. Die Hauskatze konnte gerettet werden, zwei weitere
in der Wohnung befindliche Hamster nicht.

Material des Rettungsdienstes bei der Reanimation

RTW mit Brandopfer vor dem Abtransport. Feuerwehrmann unter Atemschutz im RTW
ist selbst Rettungsassistent beim Rettungsdienst Lahr. 

Der Patient wurde mit schwerer Rauchvergiftung im Krankenhaus Lahr  eingeliefert worden - 
er hat das Bewusstsein nicht wiedererlangt und ist am Sonntag im Krankenhaus verstorben.

Fazit: Ein Raumelder hätte ihn früher warnen können, sofern er einen gehabt hätte.....

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