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Partnerschaften
| 26. Februar 2006: Gegen 20:00 Uhr trat bei einer Galvanikfirma im Industriegebiet Schuttern aus einer defekten Maschine Chromsäure aus. Da die Flüssigkeit, wenn auch in verdünnter Form, bereits ins Kanalnetz gelangte, bestand für die Feuerwehr die Aufgabe, die Flüssigkeit vor Austreten in den Regenwasserkanal aufzufangen. Da die Feuerwehr Friesenheim nicht für Gefahrgutunfälle ausgerüstet ist, wurde zunächst die benachbarte Feuerwehr Lahr alarmiert, die über einen Umweltschutzzug verfügt. Um sicher zu gehen, wurde zusätzlich der Gefahrgutberater der Feuerwehr Offenburg Dr. Schulze an die Einsatzstelle alarmiert. Der Umweltschutzzug Lahr rückte mit KdoW, ErkTrFz, RW2, GW-Mess und WL-Umwelt an, die FF Offenburg mit MTW. Nach Weisungen des Gefahrgutberaters gingen die Feuerwehrleute in Ganzkörperschutzanzügen vor und blockierten die Abläufe im Kanalnetz. Zur Abdichtung eines größeren Kanalrohres wurde ein "Gulli-Ei" benötigt für einen Durchmesser ab 1,00 m. Dieses war zunächst im ganzen Ortenaukreis nicht zu finden. Die Leitstelle fand diese später bei der Feuerwehr des Industrieparks Willstätt. Um nicht noch mehr Zeit zu verlieren, wurde diese Gulli-Eier von der Feuerwehr Kehl mit einem MTW zur Einsatzstelle gebracht. Zwischenzeitlich erschien auch der KBM Peter Sauda an der Einsatzstelle. Anschließend übernahm die Feuerwehrabteilung Schuttern die Aufgabe die Rohre langsam zu spülen. Da Chromsäure auch im verdünnten Zustand umweltgefährdend ist, müsste die Flüssigkeit komplett wieder am anderen Rohrende aufgefangen werden. Dafür wurde ein Kanalreinigungsunternehmen mit einem Spülwagen zur Einsatzstelle beordert. Insgesamt wurde der Kanal zeitaufwändig mit 12.000 l Wasser gespült. Die kontaminierte Flüssigkeit wurde anschließend in speziell dafür bereit gestellten Behältern auf dem Firmengelände verwahrt. Die Feuerwehr war bis 03:00 Uhr im Einsatz: FF Friesenheim-Kommando: ELW
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Die Maschine mit der übergelaufenem Chromsäure
Der Umweltschutzzug der FF Lahr rückt an.
Das GW-Mess ist Basis für die Ausrüstung mit Ganzkörperanzügen.
Beim Ankleiden wird natürlich geholfen.
Dicht muß es sein.
Einstieg in die Kanalisation.
Auslegen einer Dichtmatte.
Einstieg am anderen Ende des Rohrnetzes.
Hier Verwendung des zugeführten großen Gulli-Eies (Mitte).
Abrüstung des ersten Trupps und Lagerung der Kleidung in Plastiksäcken.
Der zweite Trupp verringert die Wertigkeit der Chlorsäure an der Einflußöffnung.
Vorbereitung der Spülung.
Gulli für Gulli wird gespült auf rund 300 m Wegstrecke.
Kanalreinigungswagen an der Entnahmestelle mit bereitgestelltem Entsorgungsbehälter.
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