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| | 02.Juli 2005:
Die Wettkampfgruppe besucht am Samstag das Kernforschungszentrum in Jülich mit
der dortigen Werkfeuerwehr. Die Feuerwehr bot einen Überblick über die weitläufige
Anlage, bei der in verschiedenen Instituten rund 4.300 Beschäftigte tätig
sind. Die einzelnen Institute sind unterteilt in die Gruppierungen:
Materie (Festkörperforschung und Kernphysik…),
Energie (Photovoltaik, Plasmaphysik, Reaktortechnik, Brennstoffzelle,
Kernfusion…),
Information (Festkörperforschung, Grenzflächen, Mathematik…),
Leben (Medizin, Nuklearchemie, Biotechnologie…) und
Umwelt (Chemie und Dynamik der Geosphäre).
Das
Kernforschungszentrum in Jülich, neben dem Forschungszentrum in Karlsruhe,
einzige Anlage dieser Art in Deutschland bietet den internationalen
Wissenschaftlern hervorragende Möglichkeiten der
Grundlagenforschung. Dem Forschungszentrum Jülich steht ein jährliches
Budget von 360 Millionen Euro einschließlich für Sonderaufgaben zur Verfügung,
worunter auch die Feuerwehr fällt. Neben den interessanten Instituten wurde
dann natürlich auch die Feuerwache und der Fuhrpark der Werkfeuerwehr
besichtigt. Den möglich Unfallgefahren entsprechend ist diese Werkfeuerwehr
auch mit Löschfahrzeugen mit Sonderlöschmitteln ausgerüstet. Die Feuerwehr
verrichtet rund um die Uhr Dienst und muß innerhalb von 3 Minuten jeden Ort auf
dem 2,2 qm großen Gelände erreichen können. Um schnelle Ausrückezeiten zu
gewährleisten ist die Feuerwache einer Berufsfeuerwache ähnlich mit
Rutschstangen ausgestattet. Dies nutzen auch einige Friesenheimer Feuerwehrangehörige
einmal. Die Friesenheimer Feuerwehr bedankte sich mit einem kleinen Gastgeschenk
bei der Werkfeuerwehr für diese außergewöhnliche, und nicht für jederman, mögliche
Besuchsmöglichkeit.

Das
Ärmelabzeichen der Werkfeuerwehr - "Jungs, nochmals vielen Dank für
die nette Gastfreundschaft"

Besonders
interessant waren auf der Führung die Gebäude mit dem weltweit
drittschnellsten
Großrechner, der im Projekt DEISA mit anderen zusammengeschaltet eine
Rechnerleistung
von mehr als 20 Teraflops erfolgreich realisieren kann.

Beim
Institut für Plasmaphysik konnte ein Teil eines TEXTOR begutachtet
werden.
Das Röhrenteil dient zur Feststellung von Wechselwirkung von heißem Plasma
mit
Wandkomponenten, Voraussetzung für die Kernfusion.

Interessant
auch der Flughafen für Stratosphären-Ballons, oder das Forschungsfeld
der Agrosphäre mit dem Pflanzenfeld. Hier Hallen der Agrarforschung.

Die
Friesenheimer Feuerwehrgruppe konnte auch die Arbeiten zum Umsetzen einen
ganzen Reaktorblockes beobachten, eine Technologie, die nach erfolgreichem
Abschluß ins Ausland verkauft werden soll.


Auch
das Lager für radiaktiven Abfall aus dem Land Nordrhein-Westfalen war zu
sehen,
wie auch die Halle für die Vorbereitungen für die Castor-Transporte.

Die
Fahrzeughalle mit den Löschfahrzeugen der Wache mit ELW 2, TroTLF,
HTLF 24/32 und GW-AS. Nicht sichtbar rechts noch eine DLK 23-12.

auf
der anderen Seite noch ein TLF 16/25 Hersteller:
Daimler Benz / GFT, Baujahr: 1990
Motorleistung: 159 kW, Pumpenleistung: 1600
l/min bei 8 bar, Löschwassertank: 2500 Liter
Schaummittel: 120 Liter, Besatzung: 1/8
(nebenberufliche Kräfte), Funkrufname intern: Käfer 6
dahinter der KdoW und
ein GW-T, der die Feuerlöschertransporte übernimmt.

der
erwähnte KdoW, dahinter zwei GW-T.

Die
Friesenheimer vor dem erstausrückenden TroTLF mit Sonderlöschmittel...
(Pulver/CO2)
Hersteller: Daimler Benz / Ziegler, Baujahr: 1994, Motorleistung:
177 kW
Pumpenleistung: 1600 l/min bei 8 bar; 250 l/min bei 40
bar, Löschwassertank: 1800 Liter
Schaummittel: 80 Liter, Löschpulveranlage:
750 kg BC-Pulver, CO2-Löschanlage: 240 kg
(8 Flaschen), Besatzung: 1/4, Funkrufname intern:
Käfer 11

und
ein Blick auf das dreiachsige Ungetüm in der Halle, dem HTLF 24/32,
Hersteller: Daimler Benz / Ziegler, Baujahr:
1983, Motorleistung: 177 kW
Pumpenleistung: 2400 l/min bei 8 bar, Löschwassertank:
3200 Liter
Schaummittel: 120 Liter, Zugvorrichtung: 50
kN, Schaum-Wasserwerfer: 2000 l/min
Besatzung: 1/4, Funkrufname intern: Käfer 7,
Beladung u.a.:
- Hydraulikaggregat mit
Spreizer, Schneidgerät und Hydraulikzylinder
- Kettensäge
- Rettungs-Kettensäge
- Winkelschleifer
- Elektro-Pendelhubsäge
- Diverse Seil- und Kettenzüge
- Tragbarer Stromerzeuger 5
kVA
- Tragbares Brennschneidgerät
- Diverse Hebekissen
- 2 Tauchpumpen

Gruppenbild vor dem GW-AS und vor der
Feuerwache der WF. Der GW-AS: Hersteller:
Daimler Benz / Schmitz, Baujahr: 2000, Motorleistung:
170 kW, Stromerzeuger: 20 kVA
Atemluftkompressor: 450 l/min bei 330 bar, Lichtmast:
4 x 1000 Watt, Besatzung: 1/1
Funkrufname intern: Käfer 5
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hier ein Auszug:
Atemschutzgeräte:
- 6 Travox 120
- 5 PSS 100 mit Bodyguard und
6,8 l CFK-Flasche
- 2 PSS 100 mit Bodyguard, 2.
Mitteldruckanschluss und zwei 6,8 l CFK-Flaschen
- 6 PA 94 mit CFK-Flasche
- 12 Reserveflaschen
- 2 Druckluft-Schlauchgeräte
- diverse Atemfilter
- 65 Vollmasken (Überdruck /
Normaldruck / Zentralgewindeanschluß)
- Fluchthauben
Schutzanzüge:
- 7 Chemikalien-Schutzanzüge
- 12 Kontaminationsschutzhauben
Form 1
- 24 Kontaminationsschutzanzüge
Form 2
- 16
Einmal-Kontaminationsschutzanzug
- 3 Sätze offene
Chemikalien-Schutzkleidung
- 22 Arbeitsoveralls
- Diverse Gummistiefel, Überschuhe
etc.
- Diverse Schutzhandschuhe
Messgeräte:
Strahlenschutz:
- 2 Dosisleistungswarngeräte
- 15 Dosiswarngeräte
- 7 Dosisleistungsmessgeräte,
davon:
- 2 mit Teleskopsonde
- 3 mit
Kontaminationsnachweissonde
GSG:
- Koffer mit diversen Dräger-Röhrchen
- Koffer Nachweis-Set mit
diversen Schnelltests für:
- pH-Wert
- Wasser in Mineralölprodukten
- Öl-Test
- Jod
- Diverse tragbare Mess- und
Warngeräte für:
- Ex-Überwachung
- Sauerstoff
- Kohlenstoffdioxid
- Kohlenstoffmonoxid
- Schwefelwasserstoff
- Hydride
Sonstige Beladung:
- Diverse Nachschlagewerke
- Beständigkeitslisten
- Handfunkgeräte (1x mit
Ex-Schutz)
- Folienschweißgerät
- 4 m Endlosfolie
- 3 Ferngreifer in
unterschiedlichen Längen
- 2 Bergebehälter für
radioaktive Strahler
- Tragbare Quecksilberpumpe
- Probennahme-Set
- Absperrmaterial
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