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Dienstag  28.12.2004  11:02 Uhr  Aufgrund eines Defekts in einer Öltankanlage eines Einfamilienhauses im Heiligenzeller Ortskern geriet eine bislang unbekannte Menge Heizöl durch einen Ablaufschacht in den Heiligenzeller Vogelbach. Anwohner des Baches alarmierten daraufhin am Dienstagmorgen gegen 11 Uhr die Feuerwehr Abteilung Heiligenzell wegen starkem Ölgeruch auf dem Dorfbach. Sofort konnte die Feuerwehr ein am Ortsende befindliches Stellfalle als Ölsperre ablassen um davor das Öl zu binden und abzuschöpfen. Dennoch wurden im Ortsbereich drei weitere Ölsperren errichtet. Die Abt. Friesenheim errichtete ebenfalls zwi Ölsperren im Bereich der Friesenheimer Kirche um letzte Ölreste aus dem Wasser zu binden. Gegen Mittag konnte dann gemeinsam mit dem WKD, Wasserwirtschaftsamt und dem Kanalaufseher mit der Suche nach der Ursache begonnen werden. Da der Bach im Bereich zwischen der Heiligenzeller Kirche und der Vogelbachstraße kanalisiert verläuft, konnte die Suche nur durch einen Trupp der Feuerwehr unter Atemschutz stattfinden. Welcher dann auch bald den Einlauf ausfindig machen konnte. Daraufhin wurde die defekte Heizöltankanlage außer Betrieb gesetzt und ein weiteres Nachfließen verhindert. Nach der Beseitigung des Defekts wurden die betroffenen Kanalteile gespült um letzte Ölreste zu entfernen. Die sechs Ölsperren wurden noch bis zum Mittwochmorgen aufrechterhalten. Die Feuerwehrabteilung Heiligenzell war am Dienstag zw.11 und 17 Uhr mir 11 Mann und 2 Fahrzeugen, sowie am Mittwochmorgen zw. 10 und 12 Uhr im Einsatz. Die Feuerwehrabteilung Friesenheim war ebenfalls am Dienstagmorgen kurzzeitig mit dem Aufbau zweier Ölsperren mit einem Fahrzeug im Einsatz.
(Bericht und Fotos vom stlv. Abt.-Kdt. Abt. 3)


Der Ölfilm ist auf dem Wasser deutlich zu sehen!

Eine Ölsperre wird errichtet.

Ölbinder Ekoperl wird auf die Wasseroberfläche aufgebracht.

Die beiden letzten Ölsperren im Heiligenzeller Ortsbereich.

Nominiert für "Die besten Blitzideen"

Ein nutzlos in der Gegend herumstehendes Straßenschild 
wurde kurzerhand als Ölsperre zweckentfremdet und mittels
Feuerpatsche an einem Baum fixiert.

Die erste Sperre nach der Austrittsstelle.

Nachdem alle 4 Ölsperren gestellt waren, konnte die Suche 
nach der Austrittstelle beginnen.

( Kommentar:  Wär oft mols besser wenn da Mulcher immer angleint wär !!! )

Dann geht's auf Tauchgang.

Wolle ma ne wieder raus lasse?

Stück für Stück wurden die Kanaldeckel geöffnet und der Kanal 
kontrolliert, um die Austrittsstelle einzugrenzen.

+#

Und obwohl die schmälsten der Truppe zum Vorgehen ausgewählt wurden, gestaltete sich 
der Ab-, wie Aufstieg äußerst eng..

Nachdem die Suche auf zwei 100m voneinander entfernte 
Kanaldeckel beschränkt werden konnte, ging ein Trupp unter 
PA den Kanal ab und kroch in Richtung der Flussrichtung.

.

Am darauffolgenden Morgen wurde dann zum letztmalig das Bindemittel 
abgeschöpft und die Sperren abgebaut. Diese Arbeiten gestalteten sich 
aufgrund sehr heftigen Schneefalls als äußerst unangenehm.



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Bild zeigt die Ölsperre, welche als erste nach der Alarmierung in Stellung gebracht 
wurde. Normalerweise dient dieses Stellfalle zum Aufstauen von Löschwasser 
für den Brandeinsatz. In diesem Falle war es die schnellstmögliche Lösung einer 
ersten effektiven Ölsperre.

 

Nachdem die Sperren abgebaut waren, wurde das Bindemittel ordnungsgemäß über den Bauhof der 
Gemeinde entsorgt und die Fahrzeuge und Werkzeuge gereinigt und wieder einsatzbereit gemacht.

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