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Samstag 11.12.2004  07:48 Uhr  Die Feuerwehrabteilung Schuttern wurde zum Einsatz "Öl auf Gewässer" in der Kruttenau gerufen. Da sich das nach dem Eintreffen bestätigte, wurde die erste Ölsperre errichtet, eine weitere beim Baggersee in Schuttern. Der ELW suchte auf der Gemarkung Neuried nach der Spitze des Ölteppichs. An der Verbindungsstraße zwischen Ichenheim und Niederschopfheim war auf der Schutter noch nichts zu sehen, jedoch schon bei der Schutterzeller Mühle. In Absprache mit dem Kommandanten von Neuried errichtete die Ichenheimer Feuerwehr eine Ölsperre an der Verbindungsstraße. Anschließend wurde die Ausstrittsstelle gesucht. Diese lag auf der Gemarkung Lahr bei Hugsweier. Die Feuerwehr Lahr wurde informiert. Das Problem schien beseitigt, jedoch trat Öl wieder vermehrt zu Tage, woraufhin die Feuerwehren Lahr, Lahr-Hugsweier, Neuried und Friesenheim-Schuttern erneut alarmiert wurden. Das Wasserwirtschaftsamt gab auch die Anweisung, den kontaminierten Zulauf von einem Unternehmen in Lahr-Hugsweier bis zur Eintrittsstelle in die Schutter zu spülen. Die Fließgeschwindigkeit beträgt hier rund 1,5 Stunden. Bevor mit der Spülung begonnen werden konnte, waren insgesamt 6 Ölsperren in 3 Gemeinden errichtet worden: 2 in Neuried, 2 in Friesenheim und 2 in Lahr. Das aufgebrachte Ölbindemittel wurde in den Abendstunden durch die Abteilung Schuttern in Zusammenarbeit mit der Lahrer Feuerwehr aus der Schutter abgeschöpft und entsorgt. Der Einsatz war für die Lahrer Feuerwehr erst nach 20:00 Uhr beendet. Eingesetzt waren:

Feuerwehr Friesenheim: ELW, LF 8, GW-ÖL, LF 16
Feuerwehr Neuried: ELW, LF 16
Feuerwehr Lahr: KdoW, LF 8, MZF, WLF


Ölfilm ist eindeutig zu sehen.

Zwei Kommandanten in Absprache (Aha: Gerold nutzt schon externe Kapazitäten)

Erste Ölsperre hat zu hohe Fließgeschwindigkeit, Ölbindemittel schwimmt davon...

Die zweite etwas oberhalb greift besser, trotzdem wirbelt Öl durch die Sperre durch.

Die Austrittsstelle mit Ölsperre und sichtbarem rotem Öl.

Die zweite Friesenheimer Ölsperre am Baggersee hält.

2 Stunden später sieht man vollgesogenes Ölbindemittel. Ölsperre wurde auch durch Holzbarriere
verstärkt, dabei ging eine Kettensäge zu Bruch. Ein örtlicher Schreinereibetrieb half aus.

Die zweite Ölsperre der Lahrer Feuerwehr wurde zwischen Hugsweier und Schuttern errichtet.

... selbst der Kommandant der Feuerwehr Lahr hilft mit.

Da das Öl emulgiert, flutscht es auch hier teilweise durch diese Ölsperre.

... nach wie vor ist ein Ölfilm auf der Schutter zu sehen...

Mit geballter Kraft noch einmal ran an die Sache. ELW (FF Friesenheim), LF 8 (FF Lahr-Husgweier;
MZF (Feuerwehr Lahr), KdoW (Feuerwehr Lahr). Vorbereitung für die Kanalspülung.

   

Abschottung der Austrittsstelle - 3 Stunden unter Beobachtung durch FW Lahr.

Das für die Spülung notwendige Wasser wurde aus einem Kanal gesaugt, mit B-Leitungen quer
über den Hof des Hugsweierer Unternehmens mit ca. 6 B-Längen gefördert und hier in den 
Zulaufschacht abgelassen.

 

In den Abendstunden kam das WLF der Feuerwehr Lahr zum Einsatz. Hierauf wurde das
kontaminierte Öl-Bindemittel verlastet. Hier steht es an der ersten Friesenheimer Ölsperre.

 Hier beim Absetzen des WA-Mulde bei der zweiten Ölsperre am Baggersee in Schuttern.

Drei Mann aus Schuttern durften ein Bad nehmen, um das Ölbindemittel in die Behälter zu schütten.

Umgefüllt von kleineren Behältern in diese größeren Behälter.

Verlastet auf dem WLF der Feuerwehr Lahr. 

WA wieder aufgenommen und Abrücken zur Entsorgung.

Abrüsten des Überwachungspostens an der Eintrittsstelle auf das MZF der Feuerwehr Lahr.

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