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Freitag 29.10.2004  20:15 Uhr  Zwei Gruppen der Friesenheimer Feuerwehr (beteiligt waren Mitglieder aus 
den Abteilungen Friesenheim, Oberweier, Heiligenzell und Schuttern und eine Feuerwehrfrau der Feuerwehr 
Lahr) legten beim FTZ (Feuerwehrtechnischen Zentrum) des Kreises Düren in Stockheim (im Regierungsbezirk 
Köln/NRW) den Leistungsnachweis 2004 des Landesfeuerwehrverbandes Nordrhein-Westfalen ab und 
erhielten dafür das bronzene Leistungsabzeichen des LFV NRW. 


 

Friesenheimer Gruppe mit Ausbildern der Freiwilligen Feuerwehr Linnich. Erfolgreich bestanden haben:
hintere Reihe: Heiko Seckinger (Friesenheim), Mike Riesterer (Friesenheim), Christian Erb (Friesenheim), 
Marco Lippmann (Schuttern), Matthias Göbbels (Oberweier) , Timo Schick (Heiligenzell), Fabian Steppacher 
(Friesenheim), Ida Schmidt (Feuerwehr Lahr).
vordere Reihe: Reiner Graupe aus Gruppenführer (Friesenheim), Thomas Manach (Heiligenzell), 
Armin Witt (Friesenheim) und Hans Killius als Maschinist (Friesenheim).
Besonderheit: Der stlv. Kdt., drei Stlv. Abt.-Kdt. und der Jugendwart waren dabei, sowie eine Feuerwehrfrau aus Lahr. 


Ein paar Infos zu diesem Leistungsnachweis: Der Leistungsnachweis der nordrhein-westfälischen 
Feuerwehr gliedert sich in vier  Teile.


Feuerwehrtechnischer Teil: Löschangriff:
Bei diesem modifizierten Löschangriff muss außer dem Gruppenführer und Maschinist jeder Teilnehmer alle anderen Funktionen innerhalb der Gruppe beherrschen. Durch Los wird weiterhin zwischen drei Löschangriffsarten entschieden: Löschangriff mit 3 C-Rohren, 1 B und 2 C oder einem Schaumangriff. Die Auslosung erfolgt rund 5 Minuten vor dem eigentlichen Wettkampf. Im Gegensatz zur den Leistungswettkämpfen in Baden-Württemberg, verlegt der Angriffstrupp mit dem Melder zusammen die B-Leitung und seine Angriffsleitung selbst. Dieser Unterschied wurde den Friesenheimer Gruppen erst am Vortag des Wettkampfes nahe gebracht, so dass das Üben nach FwDV 4 (Die Gruppe im Löscheinsatz), wie es zuvor an 5 x 3 Übungsstunden geprobt wurde. Da das Gelernte nicht den Erwartungen entsprechen würde, bedeutete dies ein erneutes Üben am Wettkampftag.
Praktischer Teil: Stiche und Knoten:
Weitere Teile des Leistungsnachweises neben dem Löschangriff waren das Anlegen des Rettungsknotens auf Zeit für alle Gruppenmitglieder, sowie die Auswahl eines weiteren Knoten, den die Gruppe komplett zeigen musste.  Knoten, die alle gekonnt werden mussten: Mastwurf (gestochen, gelegt), Zimmermannstich, Pfahlstich, Doppelter Ankerstich (gelegt, gestochen), Kreuzknoten und Schotenstich mit und ohne Aufzugsschlaufe. 
Sportlicher Teil: Hindernisslauf:
Danach ging es zum 400-Meter-Hindernis-Staffellauf mit 1,60 m hoher Holzhinderniswand und Kriechstrecke von 8 m. Der 6 m lange Schwebebalken entfiel wegen der nassen Witterung. Die Gruppe Friesenheim 2 legte mit 1:18 Min die Tagesbestzeit hin, die Gruppe Friesenheim 1 war mit 1:19 Min knapp dahinter, gleichschnell wie die Gruppe des Löschzuges Linnich, bei der die Friesenheimer Feuerwehr zu Gast war.
Theoretischer Teil: Beantwortung von schriftlichen Fragen
Jährlich werden 30 verschiedene Fragen vom LFV ausgearbeitet, die landesweit bei den Leistungsnachweisen abgefragt werden, wie z.B. wodurch kann eine Acetylenzersetzung herbeigeführt werden, oder welches Gas ist in einer grünen Druckgasflasche, welche Atemgifte treten in Fäkaliengruben auf, was bedeutet der Begriff Feuerbrücke ... Jedes Gruppenmitglied musste drei Fragen aus 30 beantworten können.

Noch am Wettkampftag wurden die Ergebnisse ausgewertet und beide Friesenheimer Gruppen haben den Leistungsnachweis erfolgreich bestanden. Jedem Gruppenmitglied wurde durch den KBM des Lkr. Düren das bronzene Leistungsabzeichen und die Urkunde persönlich überreicht.

Die Gruppenmitglieder verabredeten, diese Leistungsnachweise zu wiederholen, bis zumindest das silberne Leistungsabzeichen errungen ist (nach dem 3. Mal - beim 5. Mal gibt es gold). Interessenten für das bronzene Leistungsabzeichen NRW sind eingeladen, im nächsten Jahr mitzumachen, denn diese dürfen mit den Teilnehmern aus diesem Jahr mitlaufen und erhalten dafür dann das bronzene Abzeichen. 


Nachfolgend ein paar Eindrücke:

34/

Übungstreffen vorher. Der WTF ist noch ein bisschen frech, aber das legt sich noch.

ATF betet noch mal kurz, WTF ist jetzt schon ruhiger und der STF will noch kurz
wissen, ob er mit dem Sicherheitsgurt Knoten machen soll. Da langt sich der STF 
schon an den Kopf.

Das Kuppeln klappt danach doch wie am Schnürchen...

Der STF macht "Kuckuck" zu seinem STM - ist schon lustig. Das der Angriffstrupp
ohne "ebbes zu schaffe" an der Truppe vorbeitrabt, wird sich in Linnich noch 
schlagartig ändern. 

Rettungsknoten wurden im Liegen geübt... Re

.... genauso wie die Benutzung des XXXXXL-Kissens.

.... und wie überall: "Ohne Mampf - kein Kampf!"

"Ohne Mampf - kein Kampf!" auch in Linnich:

Unterkunft und Essen im Feuerwehrhaus der FF Linnich am Vorabend um 23:00 Uhr.

"Godde" nimmt - und der Topf ist leer.

Reiner ist zufrieden, Mike isst gleich aus zwei Schüsseln und Matthias geht fast
leer aus - da schnellt die rechte Hand zum Topfesrand.

.... im Keller mit Theo und Martina an der Saugstelle, auf der anderen Seite:

Hans mit Harry und Carsten beim Studium der gerade aufgetauchten Wettkampf-
unterlagen für NRW ...   Das bedeutet, es muss noch ein wenig geübt werden...
Hans

...vor dem Zubettgehen noch ein paar Knoten geübt, z.B.

Am nächsten Morgen Besuch des Tagebergbaus Garzweiler 1. Die Betriebsfläche 
beträgt 28 km². Bis Ende 2002 wurden 61 km² umgepflügt, bei einem Abraum von 
4.200 Mio m³ insgesamt 1.366 Mio t Kohle gefördert. 

Im Vordergrund die Betriebsfläche, im Hinbergrund die sofortige Verarbeitung der 
Kohle in den Kohlekraftwerken.

Informationstafel über den Bergbau.

"Bagger" und "Absetzer" wurden erklärt, diese Geräte sind jeweils über 70 Meter hoch, 
sind jeweils 220 m lang und haben je fünf Mann Besatzung. Ein grosser Bagger hat ein 
Schaufelrad mit einem Durchmesser von 21,5 m mit insgesamt 16 Schaufeln wovon jede 
Schaufel 7,4 m³ aufnehmen kann. Dieser Bagger wiegt 13.000 t, hat einen Kurvenradius 
von 100 m und bewältigt 200.000 m³/d. Die Zuführungsspannung beträgt 25 kV.

 

Einkauf von Verpflegung bei einer bekannten Einzelhandelskette. Hier Einkaufswagen mit Kindersitz.

Üben auf dem Schulhof in Linnich

  

Üben nachmittags am offenen Gewässer, damit auch das Saugen klappt.

 

 

Danach die Ruhe vor dem Sturm - noch einmal aufs Ohr gelegt und die Fragebogen durchgemacht.

 

Im Bett liegen - das geht so                                                                                   Einer liegt daneben???

Grund: Armin schläft neben dem Bett - damit er tiefer schlafen kann.

Dann geht es los....

... abends Konvoi-Fahrt zum 45 Minuten entfernt gelegenen Wettkampfort.

Mit einer Rettungsknoten-Parade auf Zeit (NRW-style)

Gruppe des Löschzuges Linnich vor dem Antreten, nachdem Friesenheim 1 mit
dem Löschangriff bereits fertig ist und gerade noch die letzten Schläuche verstaut.

Nach erfolgreichem Leistungsnachweis Einmarsch mit Landesfahne und "Badnerlied"
in den Versammlungsraum.

Übergabe des Leistungsabzeichens und der Urkunde durch den KBM des Kreises
Düren (NRW) an die einzelnen Gruppenmitglieder (Foto hier exemplarisch mit Ida Schmidt
von der Feuerwehr Lahr).

 

Übergabe der Gruppenurkunde - alle freuen sich.

Danach wird gefeiert:

Nach diesem anstrengenden Tag wurde auch kräftig gefeiert. Dies geschah auf 
einem zufällig stattfindenden Oktoberfest in der Nähe von Linnich. Das ging solange, bis...

man Flügel verlieh bekam ...

andere begannen auch zu fliegen ....

Ein Aufschrei, Marco erblickt auch andere Fliegerinnen...

keine Idee der Feuerwehr, sondern des "DJ", mit dem Resultat, dass die Feuerwehr als
Preis eine brennbare Schadstoffflüssigkeit gewonnen hatten, die sie mittels Saugschläuchen
entsorgen musste...



schlurpp - Ansaugen und los 

Der zweite Schadstoffbehälter qualmte auch noch, aber alle Anstrengung half nichts, es musste
eine neue Saugtechnik her...

 

Kurzer Einsatzbefehl von Rigo an Mac, aber das half nichts. Der knickte nur 
die Saugleitungen nur um...

Den Super-Sauger hatten die Linnicher in ihren Reihen und das klappte.

.

Dann ließ man anschließend die Mädels noch Limbo tanzen...

doch das war Heiko zuviel, er gab das Zeichen zum "Sammlen" (oder 
war das nur ein Tanzschritt von John Travolta?)

Dann begab man sich gemeinsam zum Ausgang

Noch ein kleines Abschluss-Tänzchen vor dem Gehen.

...bis auch der Letzte "happy" von der Bühne getragen wurde.

Passieren konnte ja sowieso nichts, der Notarzt war der "DJ".

Ein rundum gelungener Tag und ein großes Dankeschön an die Linnicher
Feuerwehrkameraden, die diesen Tag möglich gemacht haben. Auch am Folgetag
wurde ein tolles Programm auf die Beine gestellt (siehe Aktuelles). 
Die Friesenheimer Feuerwehr freut sich auf den Gegenbesuch und wünscht
heute schon allen Linnicher Teilnehmern viel Erfolg beim Erwerb des
Leistungsabzeichens Baden-Württemberg in bronze. ("dat klappt schon")


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