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Sonntag 12.09. - Sonntag 19.09.2004 Alljährlich findet im September in New York die Steubenparade statt. Benannt nach Baron Friedrich Wilhelm von Steuben, geboren 1730 und ausgebildet an den Militärschulen Friedrich des Grossen. Er kam 1776 nach Amerika, um mit General George Washington im Freiheitskrieg für die Unabhängigkeit des Landes zu kämpfen. Sein persönlicher Einsatz als General-Inspekteur ermöglichte den Sieg der Kontinentalen Truppen.
An der Parade nehmen alljährlich Volkstanzgruppen und Musikkapellen aus Deutschland, aber  auch Gruppierungen der Feuerwehr und Polizei teil. Der Paradeweg ist auf der bekannten 5th Avenue in Manhattan. Die diesjährige Feuerwehrgruppierung bestand aus 39 Personen und kam aus verschiedenen Bundesländern. Neben der Paradenteilnahme gab es ein Besuchsprogramm bei der New Yorker Feuerwehr und auf alle Fälle sehr viel Spaß.
An dieser Reise hat der stlv. Kommandant von Friesenheim teilgenommen.


Die kurzgeschorenen Rekruten beim 12wöchigen Grundausbildungslehrgang an der New Yorker
Fire Academy. Jährlich werden 1.200 Rekruten ausgebildet, dafür gibt es über 30.000 Bewerber.

Gespräch mit dem stlv. Schulleiter, Batt. Chief Thomas Robson. (mit Blick aus seinem Büro)

Eine heiße Übung vor den Augen der Ausbilder mit anschließender Bewertung. Zu sehen Ladder-
Company (Drehleiter) 6 aus dem Stadtteil Manhattan und Engine-Company (Löschfahrzeug) 264
aus dem Stadtteil Queens.

Standard-Schutzkleidung New Yorker Feuerwehrleute: Jacke und Hose aus Nomex. Kniepatten auf
der Hose auswechselbar, Abseilgurt in der Hose integriert (siehe rechts die blauen und gelben Bänder
im Schritt), Helmlampe und Arbeitslampe, ohne dafür eine Hand benutzen zu müssen. Rotes Helmschild
weist auf einen Feuerwehrmann einer Ladder-Company hin, Einbruchswerkzeug hat der rechts stehende
in seiner rechten Hand: das Halligan/Holligan-Tool, dazu gehört eine in dieses Tool einsteckbare Axt.
Jeder Feuerwehrmann hat ein 2-m-Funkgerät, der links stehende zusätzlich eine Abseilleine.

ELW 2 New York-Style vor dem Abseilturm der Fire Academy.

Standard-Löschfahrzeug (ca. LF 45) mit Wasserabgängen auf allen 4 Fahrzeugseiten, zusätzlich
Monitor auf dem Dach. Pumpenbedienstand auf Fahrerseite fahrzeugmittig, Besatzung 1+5,
Schläuche in Buchten im Fahrzeugheck, zusätzlich "C-Schlauch" in vorderer Stoßstange,
für Pkw-Brände z.B., "A-Schlauch" für Wasserentnahme (bereits angeschlossen) beidseitig und
an Fahrzeugfront in der Stoßstange. Pumpenleistung 1.250 GPM (4.500 Liter pro Minute).
(Das Fahrzeug wurde in Harlem fotografiert).

Links der Tiller-Truck 20 (Soho Trucking Company), rechts die Engine 24 und in der Mitte gerade
durchfahrend die Engine 10. Dies sind drei der 28 Fahrzeuge der Division 1 in Manhattan.

Die Wache der Rescue-Company 3 in the Bronx. Eine Rüstwageneinheit mit Schwerpunkt, Collapse Rescue,
dafür gibt es neben dem Rüstwagen ein Spezialfahrzeug:

Die Zugmaschine ist neu, der Auflieger wurde nach dem WTC-Unglück repariert. Hier ein paar Einblicke:

 

Wir waren die erste Gruppe, die auf die noch nicht für die Öffentlichkeit zugängliche Plattform im
69. Stockwerk des Rockefeller Centers durfte und hatten diesen Ausblick nach Süden:

... und wenn man dann noch ein paar Treppen hinaufging, hatte man vom 70. Stockwerk den Blick
nach Norden und vor sich die grüne Lunge New Yorks vor Augen, den Central Park.

Toller Eindruck: die Brooklyn Bridge bei Nacht.  

Nachteinsatz auf der 8th Ave mit Engine 54, Ladder 4 und Tower 21.

Die Reisegruppe am Tag der Parade für ein Gruppenfoto am Times Square.

Ebenfalls dabei war eine Gruppe aus dem Lkr. Breisgau-Hochschwarzwald inkl. KBM.

Nicht ganz deutsch, aber dennoch unterhaltsam, die irische Pipeband der Suffolk County Police.

Deutscher, als bei uns, dann dieses Bild.

Männer in blau aus allen deutschen Landen ...

den Bürgermeister von New York Bloomberg freut es, links daneben Baden-Württembergs Dr. Palmer.
Dr. Palmer ist Minister für europäische Angelegenheiten des Landes Baden-Württemberg und
Vorsitzender des Europa-Ausschusses des Bundesrates, bei der Steubenparade war er Ehrengast.

Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald mal eine paar Tage ohne KBM (und Ex-KBM).

Am Sonntag nach der Parade gab es noch einmal einen Einsatz in der
44th Street zwischen Broadway und 8th Ave. 

Da es tatsächlich brannte, gab es auch Arbeit für den Maschinisten,
der für die Wasserversorgung allein zuständig ist.

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