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Partnerschaften links
| Samstag 27.09.2003
16:08 Uhr
"Alarmübung aller Friesenheimer Feuerwehrabteilungen" Angenommen
wurde, dass bei Reparaturarbeiten im Kellergeschoss des Bildungszentrums
Friesenheim giftige Dämpfe ausgetreten sind. Drei Arbeiter wurden dabei
verletzt und konnten sich nicht mehr aus dem Gebäude befreien. Im Obergeschoss
befand sich noch eine Schülergruppe, die sich in drei verschiedenen Klassenräumen
aufhielt und deren Flugweg über das Treppenhaus kontaminiert war. Sie standen
an den geöffneten Klassenzimmerfenstern und riefen um Hilfe. Nach der Einteilung von Einsatzabschnitten wurden
den Mannschaften verschiedene Aufgaben zugewiesen. Im Vordergrund stand die
Rettung der vermissten drei Handwerker im total vernebelten und dunklen
Kellergeschoss des Schulzentrums, die Rettung der Kinder aus den drei
Klassenzimmern, wobei sich die Klassenzimmer auf der Vorderseite und der Rückseite
des Gebäudes befanden und die Sicherung der Brandschutztüren innerhalb des Gebäudes.
Die insgesamt zwölf Atemschutzgeräteträger, die mit den Rettungsarbeiten im
Kellergeschoss beschäftigt waren, wurden nach der Rettung der drei Handwerker
noch mit drei zu bergenden und zu versorgenden verschiedenen Gasflaschen (Butan,
Sauerstoff, Acetylen) konfrontiert. Hinzu kam eine Notfallrettung für einen
verunglückten Atemschutzgeräteträger. Die Rettung der Schüler aus den
Klassenzimmern erfolgte auf der Gebäudevorderseite durch andere Wehrmänner über
je zwei dreiteilige Schiebeleitern und auf der Gebäuderückseite über eine
vierteilige Steckleiter. Die Kontrolle der Klassenräume wurde von der Gebäuderückseite
von weiteren sechs Atemschutzgeräteträgern durchgeführt. Eine weitere Gruppe
übte einen Löschangriff im rückseitigen Hof des Schulzentrums.
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